IINTERVIEW MIT CÉLINE

DSC_0156Grundsätzlich geht es mir schon wieder viel besser als am Wochenende, allerdings hat sich mein Husten ein wenig verschlimmert und will einfach nicht weggehen. Das ist ziemlich nervig, aber immerhin bekomme ich wieder normal Luft und bin nicht völlig erschöpft, nachdem ich nur fünf Meter gelaufen bin. Heute jedenfalls ist wieder mal Donnerstag und aus diesem Grund habe ich heute ein Interview mit der lieben Céline von Smultronställen für euch.

Céline ist 22 Jahre alt, Studentin und bloggt bereits seit einiger Zeit auf Smultronställen über Mode, Essen, Reisen und viele persönliche Dinge – ihr Blog ist also sehr vielfältig.

Du lebst und studierst in Schweden. Wie kam es dazu, dass du dich entschieden hast, dort zu studieren?
Ich war ein absolutes Astrid Lindgren-Kind und bin mit einem ziemlich großen Faible für Schweden aufgewachsen. Erschwerend kam dann noch hinzu, dass ich dich Bachelor-Auswahl in Deutschland in Sachen internationale Politik ziemlich schwach fand. Kurz vor meinem Abi hat eine Bekannte mir von der Uni hier in Malmö erzählt, die sich genau darauf spezialisiert hat. Unheimlich viele Studiengänge werden auch auf Englisch angeboten, so wie mein Studium in Internationalen Beziehungen. Da stand meine Entscheidung für Schweden dann eigentlich fest.

Konntest du bereits schwedisch, bevor du dort hingezogen bist, oder hast du es erst vor Ort gelernt?
Ich habe bei Babbel einen Online-Kurs gemacht und dann hier an der Uni einen Schwedischkurs besucht, muss aber zu meiner Schande gestehen, dass mein Schwedisch eigentlich immer noch furchtbar schlecht ist, dafür dass ich ein ganzes Jahr hier gelebt habe.DSC_0729

Dein Blog hat den schwedischen Namen „Smultronställen“. Was genau bedeutet das eigentlich?
Smultronställe bedeutet wörtlich übersetzt Walderdbeerenstelle, meint aber eigentlich einen Lieblingsort an den man sich zurück ziehen kann und an dem man sich rundum wohl fühlt. Zum einen hoffe ich natürlich, dass mein Blog genau das für meine Leser ist, zum anderen reise ich sehr viel und suche nach diesen besonderen Orten, meinen ganz eigenen Smultronställen.

Unter der Kategorie Personal findet man unheimlich private Themen von dir. Fällt es dir manchmal schwer, über etwas Persönliches zu schreiben?
Seltsamerweise eigentlich nicht. Ich glaube manchmal kann es leichter sein, persönliche Themen mit einer mehr oder weniger anonymen Gruppe zu teilen, als mit Menschen, die einem sehr nahe stehen, so paradox das klingen mag. Außerdem bin ich mir sicher, dass je mehr Leute offen über Depressionen, Unsicherheiten oder Probleme mit dem Körpergefühl sprechen, desto kleiner wird das Tabu um diese Dinge und ich glaube das ist extrem wichtig.

Du verreist total viel und gerne – letztens warst du auch erst in Venedig. Gibt es Orte oder Städte, die du unbedingt noch kennenlernen möchtest?
So unglaublich viele! Reisen ist vielleicht ein wenig wie Chips, je mehr man hatte, desto mehr will man. Ich würde unglaublich gerne zurück nach Südamerika und den ganzen Kontinent entdecken und ich träume schon seit Jahren von New York.Céline

Wie viele Leute aus deinem Umfeld wissen über deinen Blog Bescheid und vor allem wie sind die Reaktionen auf diesen?
Seitdem ich meinen Love Your Body Better-Post geteilt habe, wirklich viele. Ich war sehr lange unsicher, wie und ob ich anderen Leuten meinen Blog zeigen sollte, ich habe gedacht es könnte arrogant rüber kommen. Allerdings haben mit mittlerweile viele meiner Freunde gesagt, sie lesen meinen Blog sehr gerne und mögen meine Texte und das bedeutet mir unendlich viel! Natürlich gab es auch ein paar dumme Kommentare, aber vor allem von Leuten, die mir ohnehin nicht nahe stehen.

Hast du ein bestimmtes Lebensmotto, an dem du dich orientierst?
“So many people live within unhappy circumstances and yet will not take the initiative to change their situation because they are conditioned to a life of security, conformity, and conservatism, all of which may appear to give one peace of mind, but in reality nothing is more dangerous to the adventurous spirit within a man than a secure future. The very basic core of a man’s living spirit is his passion for adventure. The joy of life comes from our encounters with new experiences, and hence there is no greater joy than to have an endlessly changing horizon, for each day to have a new and different sun.” – Christopher McCandless

Welcher Blogger / Bloggerin ist dein größtes Vorbild?
Ich lese unglaublich gerne Linas Blog und mag ihre Mischung aus wunderschönen Texten und tollen Bildern. Generell habe ich aber kein wirkliches Vorbild.DSC_4463

An dieser Stelle möchte ich mich noch mal ganz herzlich bei Céline bedanken, dass sie sich die Zeit für das tolle Interview genommen hat.
Hier findet ihr Céline auch auf Instagram 🙂

In den letzten Wochen gab es bereits Interviews mit Imke, Verena, Lisa Jasmin, Kim und Sebastian.


Fotos via ©Smultronställen

24 Antworten auf „IINTERVIEW MIT CÉLINE

  1. Ann-Cathérine

    Ihr Blog ist mir auch vor kurzem untergekommen und ist schonmal zum näheren Durchstöbern abgespeichert!
    Wirklich ein schönes Interview und ich bin gespannt auf den Blog!

    Die Einstellung zu den privaten Themen kann ich sehr gut verstehen – irgendwie ist es anonym leichter? Bei mir weiß tatsächlich auch kaum jemand etwas über den Blog!

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  2. claradietrich

    Ein sehr schönes Interview und eine wirklich sehr sympathischer Bloggerin! Auch der Blogname hat wirklich eine tolle Bedeutung und gefällt mir super gut. Direkt mal auf den Blog rübergegangen – macht Spaß zu lesen! 🙂

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  3. Marina

    Ein super interessantes Interview, Céline scheint eine sehr sympathische und interessante Persönlichkeit zu sein. Vor allem hast Du nicht nur die typischen Fragen gestellt, das finde ich super!

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