I READ YOUR BLOG, SO LET´S BE FRIENDS

WA_Herbst_2Normalerweise gehöre ich zu den Leuten, die selten bis nie krank werden, allerdings kommen die Halsschmerzen doch jeden Herbst aufs Neue – so auch dieses Jahr, inklusive einer Erkältung. Das heißt dann also, dass ich die letzten beiden Tage nur den ganzen Tag im Bett lag. So, jetzt aber zum eigentlichen Thema, das mich momentan immer mehr beschäftigt.

Momentan merke ich von Tag zu Tag, dass mein Blog immer mehr wächst. Es kommen fast tägliche neue Follower hinzu, ganz besonders auf Instagram (@when_anna), meine Beiträge bekommen immer mehr Klicks und seit ich meine Posts auch auf Englisch verfasse, kommen auch immer mehr nicht-deutsche Leser hinzu. Natürlich freue ich mich darüber. Sehr sogar.
Jedoch bekomme ich auf größeren Blogs oder auch auf diversen Youtube-Channels mit, dass von den Lesern / Zuschauern teilweise sehr unangemessene, in meinen Augen zumindest, und private Fragen gestellt werden und vor allem aber wird des Öfteren behauptet, dass man den Blogger / Youtuber „kennt“. Und genau davor habe ich ein wenig Angst. Nicht direkt vor den Fragen, sondern eher davor, dass ich meine Leser „schlecht stimme“ dadurch, dass ich solche Fragen nicht beantworten werde.
Auf Instagram haben mich bereits einige Fragen zu meinem Beziehungsstatus erreicht und auch die Frage, wie oft ich denn noch bei meiner Familie bin, ist schon ein paar Mal aufgetaucht. Auf diese beiden Fragen wird man von mir keine Antwort erhalten – jetzt nicht und auch in der Zukunft nicht.
Mir ist freilich bewusst, dass man als Blogger einen großen Teil seines Lebens öffentlich und quasi für jeden zugänglich macht. Jedoch gebe ich als Bloggerin nur von mir bekannt, was ich jedem beliebigen über mich erzählen würde, den ich auf der Straße treffe. Für mich haben private Dinge auf dem Blog also herzlich wenig zu suchen.
Wenn ich lese, dass Follower X Blogger Y „kennt“ und womöglich auch noch denkt, mit diesem „befreundet“ (ja, ich schreibe es extra in Anführungszeichen) zu sein, dann kann ich nur den Kopf schütteln.
Natürlich kann ein Blogger als Vorbild gesehen werden und man kann auf einem Blog jede Menge tolle Inspirationen bekommen, allerdings heißt das noch lange nicht, dass man die Person hinter den Texten kennt.
Ich überlege wirklich immer gut, was ich von mir preisgeben möchte und was nicht. Ich berichte euch gerne über Dinge, die ich erlebt habe, bestimmte Produkte oder Outfits, die mir gefallen oder teile auch mal meine Gedanken mit euch – aber alles nur in einem gewissen Maße.
Wie seht ihr das? Gebt ihr im Internet alles über euch bekannt, oder habt ihr auch gewisse Tabuthemen, die auf euren Blogs nichts zu suchen haben? 🙂WA_Whatsapp_3

// Usually I belong to those people, who don´t get ill so fast, anyway the sore throat comes back every fall – even this year inclusivly a cold. So it means, I´ve been lying in bed all day long within the last two days. Now, let´s talk about a topic I´ve been thinking about in the last couple of weeks.
At the moment my blog is growing rapidly. I´m getting new follower nearly every day, especially on Instagram (@when_anna), my posts are being clicked more than ever before and since I´m also writing my posts in english, I´m gaining more and more non-german readers. Of course I´m happy about it. Very happy.
However, when I´m reading some bigger blogs, I always find readers, who are asking inappropirate, even in my way of thinking, and personal questions and also readers, who are pretending to „know“ the blogger. And that´s exactly what I´m afraid of. Not of the questions themselves, but afraid of making my readers sad with not answering those questions.
On Instagram I´ve already been asked about my relationship status and my family. I will never be answering those kind of questions – not now and not in the distant future.
Of course I´m aware that blogger are showing a big part of theirs lives to their readers. However, me as a blogger, I only show you the parts of my life, I´d tell everybody on the street about. In my way of thinking, private stuff is not meant to be shown on a blog.
When I read that reader X pretends to know blogger Y and probably even thinks to be friends with these blogger, I can just shake my head.
For sure blogger can be seen as an example and you can find a lot of inspiration on a blog, since that doesn´t mean knowing the person behind those texts.
I always consider exactly which parts of my life I´m telling my readers, and which ones I better won´t tell. I love to accounting you about thinks I´ve done, products and outfits I prefer, or sharing my thoughts with you – but only elected ones.
What do you think about this topic? What do you make public about yourself on the internet and are there any topics you keep under wraps?

26 Antworten auf „I READ YOUR BLOG, SO LET´S BE FRIENDS

  1. Sabrina

    Es gibt definitiv gewisse Tabu-Themen für mich über die ich nicht schreibe, ich bin zwar ziemlich offen. Aber alles gebe ich nun auch nicht preis und ich finde man sollte vorsichtig damit sein.

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  2. schokokamel

    Ja, es geht mir ähnlich…ich schreibe zum Beispiel immer nur „mein Freund“, weil er nicht namentlich genannt werden möchte, und das ist ja auch vollkommen in Ordnung. Genau so gibt es auch keine Fotos von ihm auf meinem Blog. Und generell erzähle ich nicht alles aus meinem Privatleben auf dem Blog, denn es gibt einfach Dinge, die niemanden was angehen – und wenn das irgendwen stört, dann ist das nicht mein Problem. Ich habe zum Beispiel mal einen Kommentar bekommen „Unter kleiner Einblick in eure Wohnung verstehe ich aber etwas anderes, ich hatte Fotos von allen Zimmern erwartet“, wo ich dann nur dachte, was geht dich mein Schlafzimmer an!?

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    • Anna

      Das sehe ich genau wie du! Ich sehe das ja bei meinen Freunden, manche wollen auch nicht namentlich erwähnt werden, was ich absolut verstehen kann! Und mein Schlafzimmer würde ich auch nicht unbedingt auf meinem Blog zeigen 😉

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      • schokokamel

        Generell finde ich, meine Wohnung geht nicht jeden etwas an, deswegen habe ich bei dem Post nur ein paar Details gezeigt, und das war einigen anscheinend zu wenig 😀 Ja, ich kann es auch verstehen und frage jedes Mal…und ich kann auch sehr gut verstehen, dass Eltern die Namen ihrer Kinder oder Fotos ihrer Kinder nicht auf dem Blog zeigen wollen. Oder sogar Fotos von sich selber, auch das kann ich irgendwie verstehen. 🙂

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        • Anna

          Das stimmt absolut! Ich würde ja auch nicht einfach jedem x-beliebigen meine Wohnung zeigen, deshalb zeige ich sie auch sicher nicht auf meinem Blog 😉
          Das verstehe ich auch total! Wenn ich auf meinem Blog zb was über meiner Freunde schreibe, dann änder ich manchmal die Namen – meine beste Freundin Emily heißt nämlich gar nicht Emily, aber ich weiß immer ganz genau dass sie damit gemeint ist 🙂

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  3. Steffi

    Ich finde auch, dass man nicht alles von sich preis geben muss. Und ich bin schon ziemlich freizügig und gebe (verhältnismäßig) viel von mir auf meinem Blog und auf Instagram preis. Aber so gewisse Dinge gehen einfach niemanden was an. Die Grenze muss jeder für sich persönlich ziehen und ich finde es dann absolut OK gewisse Fragen nicht zu beantworten.
    Liebe Grüße
    Steffi
    http://steffi-worthreading.blogspot.de

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  4. janavar

    Ich schreibe z.B. keine Details über meine Arbeit, auch wenn viele wissen, dass ich Lehrerin bin. Und weil ich mir bewusst bin, dass viele Schüler und ihre Eltern daher auch meinen Blog schnell finden könn(t)en, schließe ich automatisch viele persönliche Themen aus. Aber oft kommt es auch darauf an, wie man ein Thema präsentiert, finde ich.

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  5. Marina

    Auf dem Blog selbst gebe ich nicht sehr viel Preis, da gehört es in der heutigen Zeit auch nicht hin. Früher war das anders, da war ein Blog mehr ein Tagebuch als die Blogs, die man heute kennt. Auf meinen Social Media Kanälen zeige ich dann schon etwas mehr von meinem Leben, wer auch mal „ungeschminkte“ Momente sehen möchte, kann mich auf Snapchat abonnieren. Was mein Leben betrifft, gibt es kaum geheime Sachen, die man nicht über mich wissen müsste. Aber meine Freunde und Familie halte ich dann schon vom „Blogalltag“ fern, das ist einfach meine Privatsphäre und ihre auch.

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    • Anna

      Auf Instagram teile ich auch „privatere“ Momente, als hier auf dem Blog. Aber ich finde, dass es einen Unterschied macht, ob es nur Fotos sind oder ob noch ein ausführlicher Text dabei steht 😉

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  6. Gilda

    Da gebe ich dir vollkommen Recht. Man sollte einige Dinge für sich behalten und vorsichtig sein, was man alles so den Menschen zeigt. Es gibt ja noch Hater, die immer gerne alles gegen einen verwenden und jede Information nutzen, um die Person ins negative zu ziehen (so wie es die Medien mit den Promis machen.).

    Toller Post und liebste Grüße,
    Gilda von Gilda Jolie

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  7. Angi

    Zunächst einmal gute Besserung! Ich liege auch grade mit einer Nasennebenhöhlenentzündung im Bett.
    Ich finde auch als Blogger muss und sollte man vor allem nicht alles über und von sich preis geben. Das gehört nicht dazu. Man schreibt über Dinge die man selbst festlegt und vieles gehört eben nicht dazu. Wenn es Leute gibt die das nicht verstehen wollen – dann ist das eben so. Ich bin da recht „radikal“ eingestellt.

    Liebe Grüße,
    Angi

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  8. smirkberry

    Erstmal gute Besserung 🙂
    Ich überlege mir auch sehr gut, was im Internet etwas zu suchen hat und was nicht.
    Mein Beziehungsstatus ist allerdings sehr offen, nicht zuletzt, weil mein Freund meine Bilder macht und selbst Blogger ist. Ich denke, das sollte jeder für sich selbst ausloten 🙂 Für mich wäre es auch kein Ding irgendwem auf der Straße von meiner Beziehung zu erzählen, das wäre bloß etwas aufdringlich 😉
    Und schön, dass dein Blog wächst. Du hast es verdient!
    Liebe Grüße
    Ruth

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