Drogen und Alkohol?!?

Hallihallo ihr Lieben 🙂
Ich liebe Sonntage, ihr auch? Auf Live, Love, Laugh habe ich vor Kurzem einen Post veröffentlicht, welcher mir wirklich sehr am Herzen lag, weshalb ich diesen Post auch hier nochmal veröffentlichen möchte. Durch eine Facebookgruppe bin ich letztens auf einen sehr schockierenden Beitrag des Dresdner Modebloggers Mister Matthew gestoßen – ein Beitrag über Drogen und Alkohol. Da ich das Thema in unserer heutigen Gesellschaft für sehr wichtig empfinde, würde ich gerne meine Meinung darüber mit euch teilen.DrogenundAlkohol

In seinem Artikel „Im Drogenrausch durch die Modewelt“ berichtet Matthew über ein Treffen mit einem 20-jährigen männlichen Model Mika, der ihm sehr skurrile Dinge über die Modewelt von heute erzählt.
Mika berichtet darüber, dass es als Model das Normalste der Welt sei, Drogen zu konsumieren und Unmengen an Alkohol zu trinken. Die Models bringen sich gegenseitig ihren „Stoff“ mit und ab und an wird ihnen sogar von den Designern mal ein wenig zugesteckt.

Wer jetzt denkt, dass die Models wohl nur ein bisschen Kiffen werden und sich nach den Shows betrinken – also quasi nur „weiche Drogen“ zu sich nehmen – hat sich ordentlich geschnitten. Nein, Mika berichtet, dass dort eigentlich jede Droge konsumiert wird, Hauptsache die Angst vor dem Versagen und nicht-perfekt-genug-sein für den Laufsteg verschwindet dadurch. Es werden dort wirklich alle Drogen – von Marihuana über Crystal bis hin zu Heroin – konsumiert.
Als ich diesen Post gelesen habe saß ich wirklich mehr als geschockt vor meinem Handy und konnte das alles nicht so recht glauben.

Ich glaube uns ist allen klar, dass auf Models ein ziemlicher Druck lastet – sie müssen auf dem Laufsteg und vor der Kamera einen super Job machen und noch dazu extrem dünn sein und perfekt aussehen. Doch erreicht man all dies durch Drogen? Ich glaube eher weniger. Es mag ja sein, dass ihnen ihr Job im Moment des Drogenrausches leichter fällt, jedoch sind Drogen nun wirklich keine Lösung. Drogen machen abhängig und noch dazu glaube ich nicht, dass sie Models zu einem guten Aussehen verhelfen, sondern eher zum Gegenteil.

Models sind nicht die einzigen Menschen, auf denen ein extrem hoher beruflicher Druck lastet. Da gibt es noch extrem viele andere Berufe, die das gleiche Problem mit sich bringen. Jedoch könnte ich mir niemals einen Top-Manager oder gar einen Arzt im Drogenrausch vorstellen – nein, das wäre für mich absolut unvorstellbar! Oder habe ich da eine falsche Sichtweise und lebe in meiner eigenen Wunschwelt? Ich weiß es nicht.

Ich selbst bin jemand, der auch mal ganz gerne Alkohol trinkt. Sei es ein Glas Hugo auf der Terrasse, ein Cocktail wenn ich mit Freunden in einer Bar bin oder ein Bierchen an der Donau. Jedoch würde ich nie im Leben auf die Idee kommen, Drogen zu nehmen! Wirklich nie, nie, nie!

Allerdings habe ich leider das Gefühl, dass Drogen in unserer Gesellschaft immer mehr zum Alltag dazu gehören. Selbst wenn ich nur zur Uni gehe oder abends an der Donau sitze, riecht es des Öfteren nach Gras. Und ganz ehrlich, ich glaube nicht, dass Marihuana das Einzige ist, das dort konsumiert wird.
Für mich ist es schlichtweg unbegreiflich, dass sich junge Leute ihr ganzes Leben damit zerstören. Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass Drogenjunkies (entschuldigt diesen Ausdruck) später mal erfolgreich sein werden oder dass ein Leben in einer Entzugsklinik sonderlich spannend ist.

Wie steht ihr zu dem Thema Alkohol und Drogen? Ich bin definitiv der Meinung, dass es für alles bessere Lösungen als Alkohol und Drogen gibt! 🙂
Ganz besonders an meine jüngeren Leser: Lasst die Finger von diesem Sch***!

Ich habe geplant, dass ab jetzt jeden Sonntag ein Post über ein ernstes Thema kommen wird. Habt ihr bereits einen Vorschlag für die nächste Woche? Welches Thema liegt euch gerade sehr am Herzen? 🙂

49 Antworten auf „Drogen und Alkohol?!?

  1. Jasmin

    Ich bin nun wirklich auch schockiert, das Models zu Drogen greifen, ich kann es ebenfalls nicht verstehen wie man sein Leben so ruinieren kann.
    Ich trinke auch gerne mal ein Glas Sekt oder nen Cocktail aber sich total zu betrinken finde ich auch nicht gut, und mit Drogen will ich gar nichts zu tun haben.

    Lg Jasmin

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  2. Kim

    Kann ich so nur unterschreiben. Handhabe mein Verhältnis zu Alkohol so wie du es auch beschreibst. Mal ein Cocktail oder ein Wein in netter Runde, darüber hinaus aber wirklich selten etwas mehr. Von Drogen habe ich mich immer ferngehalten und bin sehr froh drum. Ebenso darüber, dass ich nicht rauche. Aber ich kenne auch viele Leute, die auf Drogen hängengeblieben. Und alle von ihnen sind intelligente Menschen, die man nicht mit einer solchen Szene in Verbindung bringt. Hat mich auch sehr schockiert..

    Liebe Grüße,
    Kiamisu

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    • Anna

      Bei mir gibt es schon hin und wieder mal Abende, an denen ich ein Gläschen zu viel getrunken habe, aber dieses ricchtige Betrinken kann ich gar nicht verstehen. Und Drogen sind sowieso ein absolutes No-Go 🙂

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  3. Amira

    Ich stimme dir zu. Ich als jemand der kein Alkohol trinkt und noch nicht mal an einer Zigarette gezogen hat, sehe hier in Frankfurt wirklich einiges. Am hellichten Tag siehst du am Hauptbahnhof wie die Leute ihr Handel betreiben, oder sich selbst eine Nadel verpassen. Es ist unheimlich traurig, dass allein sollte einen wirklich abschrecken, denn es bleibt eigentlich nie bei dem einen Mal und selbst wenn so viele denken, dass Marihuana harmlos ist, ist dies in den meisten Fällen die Einstiegsdroge. Finde es toll, dass du darüber schreibst, mir geht das Thema schwer aus dem Kopf.
    Liebe Grüße,
    Amira von http://www.amicoco.com

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  4. Lisa Jasmin

    Super Post! Ich gehöre auch zu denjenigen, die gerne mal ein Bierchen oder einen Cocktail trinken. Für mich ist es ebenfalls unbegreiflich solch ein Leben zu führen, das von Drogen regiert wird. Ich glaube kaum, dass diese Models noch ohne Drogen funktionieren. Darüber hinaus bin ich der Meinung, dass Drogen, insbesondere Marihuana, zur Zeit sehr verherrlicht werden. Die Droge findet immer mehr Zuspruch und das ist unbegreiflich, wo es doch genauso eine Droge ist, wie Heroin o.Ä. Es ist wirklich traurig zu sehen, wie viele Menschen auf Drogen hängen bleiben und vom intelligenten Schüler zu einem verwirrten, langsam kommunizierenden Menschen werden.
    Bin absolut gegen Drogen, egal ob im Beruf oder in der Freizeit.

    Liebe Grüße

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    • Anna

      Es ist ja leider meistens so, dass mit Marihuana angefangen wird und dann nach und nach die schlimmeren Drogen dazu kommen – ich glaube, das ist das Schlimme an der ganzen Sache 😉

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  5. Ralf Hauser

    Ich lese gerade das Buch Nüchtern von Daniel Schreiber. Seither überdenke ich meinen Alkoholkonsum, vor allem wegen der gesundheitsschädlichen Wirkung. In unserer Gesellschaft wird getrunken (und gegessen) um mit Stress und den Anforderungen der Leistungsgesellschaft klar zu kommen. Der Körper gewöhnt sich schnell an immer größere Mengen an Alkohol. Also eigentlich ist jeder Tag ohne Alkohol ein gesunder Tag.

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  6. Louisa Kohlhoff

    Ich liebe solche Posts und finde es super, dass du mit uns deine Meinung teilst! Ich persönlich trinke nicht, vielleicht mal auf Geburtstagen etc, aber nie viel! Und ich finde, man braucht keinen Alkohol, um gut drauf zu sein. Und ich bin komplett gegen Drogen, außer meinen Kaffee, den brauche ich! 😀

    Liebste Grüße,
    Louisa♥

    P.S. Bei mir läuft gerade eine Blogvorstellung und vielleicht hast du ja Lust, mitzumachen und von mir vorgestellt zu werden!:) Viel Glück dabei!♥

    lurabek.blogspot.de

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    • Anna

      Ich war letztes Wochenende erst mit Freunden feiern und war dort Fahrerin, das heißt ich hatte nicht einen einzigen Schluck Alkohol getrunken und war trotzdem total gut drauf :)Man kann also wirklich auch ohne Alkohol eine Menge Spaß haben 🙂
      Oh, da werde ich doch auf jeden Fall mal mitmachen ❤

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  7. shadesoffashion

    Klasse, dass du so ein wichtiges und oft totgeschwiegenes Thema so offen auf dem Blog ansprichst. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass in Künstlerberufen u.ä. Jobs, in denen die Versagensängste und der allgegenwärtige Druck zu viel werden, der Konsum von Drogen und Alkohol ein Problem ist. Umso wichtiger ist Aufklärung! Danke für den Beitrag. Liebe Grüße Lisa

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  8. Farina

    Ich habe mir den anderen Artikel durchgelesen bevor ich deinen gelesen habe & weiß ehrlich gesagt nicht warum alle so geschockt sind. Ja natürlich sind Drogen schrecklich da stimme ich dir vollkommen zu. Aber haben wir von den ganzen Stark-Eskapaden nicht schon vor Jahren geblickt was da abgeht? Und das es manche Stars sogar auf Instagram & Twitter posten macht es nicht weniger offensichtlich. Warum sollte die Modewelt anders sein? Auf Models und Designern lastet genau so viel Stress und Last wie auf anderen Stars, denn auch sie werden von der ganzen Welt gesehen und verfolgt. Also überrascht es mich nicht was da konsumiert wird. Natürlich haben wir es gern wenn wir daran denken das das nur in Amerika passiert, weil wir Deutschen doch ganz anders sind. Aber so ist es nicht und es wundert mich nicht das sich die Models das untereinander zustecken und weitergeben. Natürlich sollte man nicht aufhören darüber entrüstet zu sein und die Leute aufzuklären das das alles nicht ’nur halb so schlimm ist‘, aber mittlerweile ist es doch traurige Gewissheit geworden, zumindest für mich.
    Liebst,
    Farina

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    • Anna

      Ich glaube, dass es jedem von uns grundsätzlich schon bewusst ist, dass in solchen Berufen des Öfteren zu Drogen gegriffen wird. Jedoch denkt man darüber ja nicht dauernd nach, weshalb es in Moment, wo man es wieder hört / liest einfach wieder total schockierend ist 😉

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  9. MissGetaway

    Ich finde es super das du auch über so ernste Themen schreibst.
    Vor allem Drogen & Alkohol! Ich finde es ja immer wieder traurig zu sehen das „Stars“ anscheinend ohne gar nicht auskommen – das muss ja wirklich schlimm sein.
    Drogen hab ich noch nie Probiert & das will ich auch nicht – bin froh mit meinem Leben wie es ist da brauch ich kein Mittel zum Ausstieg. Und Alkohol, naja ab und zu trinkt man halt. Ich bin Fan vom Glas Wein zum Essen – aber irgendwie muss ich nicht mehr haben.

    Love, Kerstin
    http://www.missgetaway.com

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    • Anna

      Ja, das ist wirklich schrecklich. Vor allem finde ich, dass Stars ja eigentlich Vorbilder sein sollten und da gehen Drogen dann meiner Meinung nach überhaupt nicht. Ich glaube, gegen ein Glas Wein zum Abendessen hat keiner etwas einzuwenden 😉

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  10. kommakla

    Also zunächst würde ich nicht zwischen Alkohol und Drogen unterscheiden. Alkohol ist eine Droge.
    Dann würde ich das Ganze etwas entspannter sehen, mehr so aus der Perspektive „die Dosis macht das Gift“, sowohl was Alkohol, als auch was Kiffen angeht. Ich habe noch nicht festgestellt, dass Kiffen für jemanden eine Einstiegsdroge für Härteres gewesen wäre. Und als Jurastudentin in Regensburg wirst Du sicher noch feststellen, dass die Marijuana-Konsumenten nicht zwingend die schlechteren Examina schreiben, im Gegenteil. Vielleicht scheiterte mein Prädikat am fehlenden Konsum 🙂
    Auf der anderen Seite habe ich schon erlebt, wie sich Leute von einem Studiengang zum nächsten gesoffen haben und dann mit Ende 20 ohne einen Abschluss da standen.
    Kurz gesagt: solange man weiß mit der Droge umzugehen, ist daran nichts auszusetzen. Eine Grenze ist für mich da erreicht, wo man leichtfertig mit seiner physischen und psychischen Integrität spielt und das beginnt bei so gut wie allen anderen Drogen schon sehr bald, teilweise beim ersten Konsum.

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    • Anna

      Natürlich gibt es auch welche, die trotz Drogenkomsums ein gutes Staatsexamen schreiben, jedoch frage ich mich, ob das auf Dauer gut geht – also ich würde nicht mein ganzes Leben lang kiffen wollen. Bei mir in der Vorlesung sehe ich des Öfteren Leute, denen man das Kiffen schon richtig ansieht und da frage ich mich, ob solche Kandidaten dann später jemals einen Job bekommen werden?
      Da hast du vollkommen recht, manche Drogen machen einen schon beim ersten Konsum total kaputt!

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  11. Tobi

    Hallo Anna,

    ich glaube du wärst geschockt, welche Kreise Drogen ziehen können. Bei Models angefangen über Künstler jeglicher Art bis hin zu Politikern wundere ich mich diesbezüglich über rein gar nichts. Und glaube mir, es gibt genügend Anwälte, Chefs und sogar Ärzte, die auch Drogen nehmen. Meistens sind das aufputschende Mittel. Das wird dir nur so direkt niemand auf die Nase binden. Und dank unserem Gesundheitssystem, lassen sich die Folgeerscheinungen einer Sucht ganz gut behandeln und vertuschen. Du merkst es oft also gar nicht wenn einer vor dir steht, der drogensüchtig ist. Außerdem sind Drogensüchtige Lügner, denn jeder wird dir erzählen, dass er „Alles im Griff hat“. Mittlerweile sind synthetische Drogen aber so günstig (vor Allem in der tschechischen Grenzregion), dass es sich jeder Leisten kann. Und das Einzige, was man wirklich dagegen tun kann, ist Aufklärung.

    Btw. jeder der „gerne mal ein Gläschen zuviel trinkt“ un dann andere Drogen verdammt ist in meinen Augen ein Heuchler. Drogen sind schlimm, und zwar alle! Besonders schlimm sind sie aber, wenn man nicht mit ihnen umgehen kann. Dosis sola venenum facit.

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    • Anna

      Mir ist klar, dass es in jeder Berufsgruppe schwarze Schafe gibt, jedoch glaube ich nicht, dass Drogen bei Ärtzen und Anwälten so verbreitet sind, wie bei Models und Künstlern 😉 Aber wie gesagt, vielleicht will ich es auch einfach nur nicht wahrhaben.
      Also verstehe ich das richtig, dass du mich als Heuchler bezeichnest? Ich finde, dass es einen rießigen Unterschied macht, ob man ein Mal im Monat beim feiern einen Cocktail zu viel trinkt, oder ob man jeden Abend über seinen Durst trinkt, findest du nicht?

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      • Tobi

        Bitte versteh mich nicht falsch. Das einzige was insbesondere Alkohol von allen anderen Drogen unterscheidet, ist dass es gesellschaftlich anerkannt, akzeptiert und legal ist. Ansonsten ist es durch und durch schädlich für deinen Körper, genauso wie Crack, Speed und Kokain. In Deutschland sterben jedes Jahr 74.000 Menschen wegen ihrem Alkoholkonsum. Jedes Jahr stirbt eine Kleinstadt, das musst du dir mal auf der Zunge zergehen lassen. Viele sehen das nur nicht, weil eben jeder gern ein bisschen berauscht ist. Das ist auch deren gutes Recht. Im Vergleich dazu ist an Marihuana noch kein einziger gestorben. Es gibt sogar sehr viele medizinische Einsatzmöglichkeiten. Und diese Droge ist illegal? Wie kannst du das denn erklären? Sollte Alkohol dann im Umkehrschluss nicht genauso illegal sein?

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      • Anna

        Das mag ja alles sein und ich habe ja auch geschrieben, dass ich jegliches Besaufen nicht für gut befinde. Aber ich glaube kaum, dass schonmal jemand an einem Glas Wein zum Abendessen gestorben ist. Wenn man sich in den Tod säuft ist man eben selbst dran Schuld, sollte dies aber nicht auf den Alkohol im Allgemeinen schieben. Außerdem machen illegale Drogen viel schneller abhängig als Alkohol, denn die meisten Drogen machen bereits beim ersten Konsum abhängig, von einem Glas Wein wird jedoch keiner gleich Alkoholiker. Weil wenn du es so willst, sollten auch jegliche Medikamente verboten werden, denn diese werden auch von nicht gerade wenigen Menschen missbraucht. Aus diesen Gründen sehe ich Drogen als etwas viel schlimmeres als Alkohol.

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      • Tobi

        Hallo Anna,
        du schreibst:

        „Außerdem machen illegale Drogen viel schneller abhängig als Alkohol, denn die meisten Drogen machen bereits beim ersten Konsum abhängig, von einem Glas Wein wird jedoch keiner gleich Alkoholiker.“

        Das ist aber einfach nicht richtig. Unsere legalen Drogen Alkohol und Nikotin haben ein sehr viel höheres Suchtpotential als zum Beispiel Ecstacy und Marihuana. Das liegt natürlich auch an der Verfügbarkeit der Drogen. Marihuana ist aber nach Alkohol und Nikotin die am besten verfügbare Droge, trotz Illegalität. Und doch macht es nicht so schnell und so schlimm Abhängig wie Alkohol oder Nikotin. Hier mal ein Text für dich zum lesen: http://www.drugcom.de/aktuelles-aus-drogenforschung-und-drogenpolitik/09-12-2011-nikotin-hat-hoechstes-suchtpotenzial/

        Man muss natürlich auch zwischen harten und weichen Drogen unterscheiden. Dass Crack oder Heroin nicht mit Alkohol gleichzusetzen ist, sollte jedem klar sein. Dass man etwas verteufel oder vorschnell verurteilt, nur weil es verboten ist, ist aber auch zu kurz gedacht. Ich bitte dich wirklich höflich, belies dich bevor du so etwas einfach pauschalisierst. Und höre auf Drogen und Alkohol zu trennen, da gibt es nämlich keinen Unterschied.

        VG

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        • Anna

          Für mich persönlich gibt es nunmal einen Unterschied zwischen Drogen und Alkohol, das ich aber meine persönlich Meinung. Genau wie der ganze Artikel auf meiner persönlichen Meinung beruht, weshalb ich das alles so sehr pausschalisieren kann wie ich möchte. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass illegale Drogen schneller und vor allem aber zu eine viel schlimmeren Abhängigkeit führen, als Nikotin und Alkohol. Außerdem glaube ich, dass illegale Drogen nicht umsonst verboten und somit illegal sind!

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          • Tobi

            Deine Meinung will ich dir ja auch gar nicht streitig machen. Ich will dir nur wissenschaftliche Erkenntnisse und Fakten nahelegen. Ob du die dann anerkennst oder nicht, ist dir überlassen.

            Übrigens war Alkohol zum Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA illegal! War das dann auch „nicht umsonst“? In Equador, Uruguay und in den USA (zumindest in einigen Bundesstaaten) ist Marihuana legal und frei verkäuflich. Ob etwas verboten ist oder nicht hängt mitunter aber eher an ökonomischen Interessen als daran dass Politiker bestimmen was gut für uns ist und was nicht. Sie schieben das aber gerne als Begründung für ein Verbot vor. Was du glaubst entbehrt also einer gewissen Grundlage.

            Meine Meinung dazu ist, dass man sich erst mit einem Thema auseinandersetzen sollte, bevor man darüber schreibt. Ich will dir auch gar nicht ans Bein pissen aber den Unterschied zwischen Meinungen und Fakten solltest du noch lernen, bevor du dein Jurastudium abschließt!

            VG

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            • Anna

              Ich kenne sehr wohl den Unterschied zwischen Meinung und Fakten, deshalb schreibe ich die ganze Zeit MEINE MEINUNG(!!!). Und was sind schon Fakten? Dinge, die irgendwelche Wissenschaftler herausgefunden haben und in fünf Jahren sowieso widerlegt werden. Deshalb ist es manchmal sinnvoller, sich eine eigene Meinung über Dinge zu bilden, anstatt sich mit den Fakten zufrieden zu geben!

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  12. larissaried

    Toller Beitrag! Finde ich gut, dass du das Thema ansprichst. Also ich mag Sonntage nicht so gerne. Finde deine Einstellung aber sehr sehr gut. Ich kann es überhaupt nicht ab, wenn Leute nur feiern gehen wenn sie Alkohol trinken. Ich kann definitiv auch so Spaß haben. Trinke auch mal gerne, aber dann auch nur in Maßen sodass ich immer noch weiß was ich tue 🙂
    Liebe Grüße
    Larissa

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  13. Tabea

    Dass das Modelleben den Drogenkonsum nach sich zieht, hätte ich nieee gedacht! Meine Einstellung zu Drogen ist genau wie deine… ich finde es schrecklich, dass es so ein Zeug überhaupt gibt, da es so viel kaputt machen kann. Es ist einfach schade, dass das Zeug scheinbar immer populärer wird… ich finde es schon traurig, dass man heute sozial aufsteigt, wenn man normale Zigaretten raucht 😦 (War auf meinem Gymnasium so…).

    Alkohol trinke ich gar nicht, finde ihn aber noch okay, solange es sich in Maßen hält. Da muss einfach jeder selbst seine Grenze kennen & sollte sie nicht überschreiten.

    Liebe Grüße

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    • Anna

      Ich finde es auch schlimm, denn mittlerweile braucht man schon mindestens Gras, um cool zu sein – normale Zigaretten reichen da oft schon nicht mehr.
      Ich trinke schon gerne mal mit Freunden einen Wein, oder nen Cocktail wenn ich in der Stadt bin, aber ich finde einfach, dass man seine Grenzen kennen sollte 🙂

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      • Tabea

        Ich frage mich da echt, ob den Leuten ihre Gesundheit völlig egal ist, wenn sie Gras rauchen oder ähnliches… oder schon normale Zigaretten. Verdrängen sie das gesundheitliche Risiko einfach oder ist das eine bewusste Entscheidung, sich vielleicht sein Leben lang einzuschränken (Abhängigkeit, Krebs, Atemprobleme?)?

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