5 Dinge, die man als Blogger-Neuling vermeiden sollte

Hallihallo ihr Lieben 🙂
Aller Anfang ist schwer, das weiß ich selbst zu gut. Als ich vor ziemlich genau einem Jahr meinen ersten Blog – welcher mehr als drei Beiträge hatte – veröffentlicht habe, habe ich ziemlich viele Fehler gemacht und ich glaube, damit habe ich andere Blogger auch ziemlich genervt. Da ich weiß, dass es in den Weiten des WorldWideWeb noch mehr Leute gibt, die gerne einen Blog starten würden oder ihren ersten Blog gerade gelauncht haben, zeige ich euch fünf Dinge, die ihr als Blogger-Neuling auf jeden Fall vermeiden solltet.5_Dinge_Blogneuling

1. Buntes und unübersichtliches Layout
Das Design eures Blogs ist quasi die Eintrittskarte für den Leser und somit auch der erste Eindruck eures Blogs. Ein Blog, auf dem man nichts findet, da alles wild verteilt ist oder ein Blog, der mit lauter Neonfarben versehen ist, wird wohl kaum Leser finden. Als ich vor einem Jahr mit dem Bloggen angefangen habe, habe ich alle möglichen Farben zussammengewürfelt, da ich individuell sein wollte – das war ich auch, allerdings eher negativ als positiv. Sorgt also auf eurem Blog für ein übersichtliches und klar strukturiertes Design, das zu euch und euren Blogthemen passt.

2. Zu schnelles Aufgeben
Wer kennt es nicht – man hat seinen Blog gerade gelauncht und schon ein paar richtig tolle Artikel online gestellt, doch leider bleiben die Leser aus. Dies ist für viele Blogger-Neulinge leider häufig ein Grund, um bereits nach wenigen Wochen das Bloggen an den Nagel zu hängen. So ging es mir anfangs auch. Vor circa zwei Jahren habe ich meinen ersten Beautyblog online gestellt, doch dieser bekam nicht die gewünschte Leserzahl, weshalb er sorfort wieder aus dem Netz verschwand. Aber mal ganz ehrlich: es ist vollkommen normal, dass ein Blog nicht gleich in den ersten Wochen tausende von Lesern haben wird. Leser zu bekommen braucht seine Zeit, aber Aufgeben sollte auf keinen Fall in Frage kommen.

3. Einzelgänger sein
DU bist die- oder derjenige, der deinen Blog schreibt, Fotos macht und sich Themen ausdenkt. Das heißt aber noch lange nicht, dass du nur stur für dich selbst arbeiten sollst, sondern dich auch mal um andere Blogger kümmern solltest. Das heißt, dass du Kommentare auf anderen Blogs hinterlassen solltest, Kooperationen mit Bloggern eingehen solltes und auch mal nach Gastartikeln anfragen solltest. Durch die Zusammenarbeit und das Sichtbarwerden auf anderen Blogs, wird dein Blog auch mehr Leser bekommen. Allerdings solltest du daran denken, dass die Blogger, mit denen du zusammenarbeitest in etwa die gleichen Themen haben sollten wie du.

4. Laaaaange Überschriften
„Heute erkläre ich euch, welche Dinge ihr als Blogger-Neulinge vermeiden solltet um erfolgreiche Blogger zu werden“. Wäre dies meine Headline für den heutigen Artikel würde es wohl kaum jemand lesen, da es einfach viiiiiiel zu lang ist. Auf meinem ersten Blog habe ich immer versucht, in meinen Überschriften genauestens zu erklären, worum es in dem Artikel gehen soll – doch das war wohl ein großer Fehler. Genau wie euer Blogdesign sind die Überschriften relevant dafür, ob ein Besucher eures Blogs gleich wieder wegklicken, oder aber euren Blog lesen wird. Deshalb sind kurze und prägnante Überschriften unerlässlich.

5. Falsche Blog-Promotion
Wenn ihr wollt, dass euer Blog unter die Leute kommt, dann müsst ihr diesen natürlich auch promoten. Jedoch solltet ihr dabei vorsichtig sein, dass ihr nicht zu viel Promotion betreibt und andere Blogger oder Teilnehmer in irgendwelchen Foren oder Gruppen nervt. Natürlich ist es erlaubt, seinen Link auf anderen Blogs zu hinterlassen, wenn man diese kommentiert hat. Allerdings ist es alles andere als sinnvoll, dies so zu gestalten: „Toller Post. Oh ich habe übrigens auch einen Blog mit … als heutigem Thema, ich würde mich soooo sehr freuen, wenn ihr auch mal bei mir vorbeischaut. Ganz viel Liebe, Hanna [Bloglink]“. Ich glaube ihr seht selbst was ich damit meine. Solche Kommentare bekomme ich ziemlich oft und lasse sie teilweise gar nicht erst zu, da mich sowas total nervt. Genauso ist es nicht gerade sinnvoll, wenn man alle fünf Minuten einen Link zu seinem neuesten Post in irgendeine Facebookgruppe reinhaut – damit geht man den anderen Teilnehmern nämlich nur auf die Nerven. Hingegen ist es viel sinnvoller, in solchen Gruppen einen kurzen Text zu schreiben und dann den Link zu seinem neuesten Beitrag zu posten – einmaliges Posten in jeder Gruppe ist dabei wirklich mehr als ausreichend 😉

Um ehrlich zu sein, habe ich auf meinem ersten Blog wirklich alle dieser fünf Dinge falsch gemacht, einige davon auch noch auf meinem zweiten Blog… Oder manches jetzt vermutlich immer noch falsch mache.
Jedoch ist das wirklich Wichtigste für langfristigen Erfolg durchhalten und weitermachen, egal wie schwierig das am Anfang auch sein mag. Es ist schließlich noch kein Profi-Blogger vom Himmel gefallen 😉

42 Antworten auf „5 Dinge, die man als Blogger-Neuling vermeiden sollte

  1. Lisa

    Wirklich super Tipps! Ich blogge schon seit über 2 Jahren aber erst seit 1 Jahr richtig intensiv. Ich hab auch so viele Fehler gemacht, die ich im nachhinein echt bereue. Ich wäre vor 2 Jahren über deinen Post richtig glücklich gewesen, dann wär alles vielleicht ein bisschen professioneller gelaufen und zwar von Anfang an 🙂 Von daher, ein wirklich hilfreicher Post! 🙂

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  2. Anna Benz (@5pcncpt)

    Das sind wirklich tolle Tipps! Zu dem Punkt mit dem „zu frühen Aufgeben“ habe ich mal eine Grafik gesehen wo die Anzahl der Leser fast ein Jahr lang bei Null dümpelt und anschließend durch die Decke geht. Leider hören die meisten vorher auf. Die Grafik halte ich mir seitdem immer vor Augen 😉

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  3. fitandsparklinglife

    Tolle Zusammenfassung, aber ich muss sagen: Auch wenn du kein „Frischling“ mehr bist, ist es schwierig dauerhaft viele Leser zu bekommen. Du musst überzeugen, mit interessantem Content, Personality und guten Bildern – ansonsten geht man einfach unter in der Masse!
    Liebe Grüße
    Jenny

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  4. Tatjana

    Ich bin zwar selbst noch ein Neuling, kann aber auch schon jetzt sagen, dass deine Punkte wirklich zutreffen. Etwas ist mir noch eingefallen, das mir selbst passiert ist. Es hat sich allerdings nicht auf meinen Blog ausgewirkt, sondern auf meine eigene Motivation – und das ist das ständige Vergleichen.
    Ich habe mir so viele andere Blogs angesehen und überlegt, was daran ansprechend ist und was nicht, wie und was gepostet wird usw., dass ich mich plötzlich in einem Urwald wieder fand.Ich wusste nicht mehr, wo ich mit meinem Blog überhaupt stehen will. Das hat erstmal zu einer längeren Pause geführt, auch Blogs-Lesepause, bis ich mich wieder eingeordnet hatte. 😉
    Dazu kamen noch die ganzen „Für mehr Leser“-Tipps, die z.B. lauteten, man müsse fast täglich und immer schön regelmässig posten. Wo bleibt denn da die Freude? Mich hat das nur unter Druck gesetzt. Aber natürlich kommt es auch immer auf die Art vom Blog an, wie sehr man sich an diese Regeln halten muss/will.

    Liebe Grüsse
    Tatjana

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    • Anna

      Ich finde, dass es da keine wirkliche Regel gibt, wie oft man posten sollte und und wie der Blog aufgebaut sein soll. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Klar ist ein wenig Orientierung an anderen Blogs nicht falsch, jedoch sollte man auf jeden Fall individuell bleiben 🙂

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  5. Julia

    Der Beitrag ist toll geschrieben. Vor allem das Vernetzen empfinde ich momentan noch als sehr schwierig.
    Ich habe gerade ein bisschen auf deiner Website herumgeschaut und festgestellt, dass du auch in Regensburg studierst und auch noch reitest! 😀
    Hast du ein eigenes Pferd daheim oder wie machst du das mit dem Reiten während dem Studium?

    Liebe Grüße, Julia

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    • Anna

      Ich finde Blogparade toll, um sich mit anderen Bloggern zu vernetzen 🙂
      Ich reite nur am Wochenende oder in den Semesterferien – also immer wenn ich daheim bin – denn während der Studienzeit habe ich gar keine Zeit (und um ehrlich zu sein auch keine Lust) zum Reiten 🙂

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  6. Wilhelm

    Du hast völlig Recht mit Deinen 5 Punkten und ich muss sagen, dass ich einiges ähnlich falsch gemacht habe.
    Das Teleschirm Blog gibt es im Oktober schon zwei Jahre. Ich habe viel falsch gemacht, aber offenbar auch einiges richtig, denn es gibt immer mehr Zugriffe. Eine persönliche Note ist wohl das Wichtigste beim Bloggen.
    Auch wenn ich eher im Technikbereich unterwegs bin, las ich Deinen Artikel gern.
    https://www.teleschirm.info/blog

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    • Anna

      Ich glaube, dass es ganz normal ist, Fehler zu machen 😉 Solange man mehr richtig als falsch macht ist doch alles in Ordnung:)
      Oh, umso mehr freut es mich natürlich, dass dir mien Artikel gefallen hat 🙂

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  7. Michelle Früh

    Kann deine Tipps auch nur Unterstreichen und auch das Rechtliche ist sehr wichtig.
    Vor allem aber, sollte man auch nicht einfach Posts dahin klatschen, damit sie geschrieben sind.
    Spaß und Freude sollten die Dinge sein, die einem zum Bloggen bewegen. Viele fangen ja damit an, weil sie meinen sie könnten damit das große Geld machen.
    Liebst Michelle von beautifulfairy

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  8. Carotellstheworld

    Hey Anna,
    ich habe mich mal von deinem Post hier inspirieren lassen und ebenfalls einen mit dem selben Titel, aber teilweise anderen Punkten verfasst. Morgen würde ich ihn online stellen, ich hoffe das geht klar für dich?
    Natürlich werde ich dich als meine Inspiration verlinken 🙂

    Liebste Grüße
    Caro

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  9. Annika

    Wow, na das nenne ich mal perfektes Timing!
    Ich habe vor einer Minute meinen neuen und ersten Lifestyle-Blog „eröffnet“ und stoße dabei gleich zum richtigen Zeitpunkt auf diesen Beitrag. Einen besseres Startgeschenk hätte ich mir nicht wünschen können!
    Ein paar Tipps habe ich bereits aus meiner Erfahrung mit Webdesign gelernt, dennoch ist Blogging nochmal was anderes, als Webdesign. Vielen Dank an dieser Stelle!
    Und damit wünsche ich allen Neulingen einen guten Start! (Klingt irgendwie, als würde ich schon von Silvester sprechen …)
    Möge die Macht mit uns sein! 😀

    Liebe Grüße,
    Annika

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  10. Marie

    Jup, das unterschreib ich so! 🙂 Besoners was as Blogdesign betrifft. Auch manch langjähriger Blogger hat immernoch ein Design bei dem sich mir die Zehennägel hochrollen…
    Ich mein es muss ja nicht alles glatt und weiß sein aber ein bisschen Übersicht und Farben die sich nicht gegenseitig in Schrillheit übertreffen wollen kann man ja verlangen, oder? 😀

    Liebe Grüße
    Marie

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  11. sunnyonbehalf

    Definitiv ein sehr hilfreicher Artikel, gerade als Neuling gibt es einiges was man als Rat annehmen muss! Würde mir nur wünschen dass die erfahrenen auch mal mehr konstruktive Kritik hinterlassen. Denke aber, dass es leider viele Blogger gibt, die darauf sehr negativ reagieren. Ich hoffe davon lässt sich niemand beeindrucken, denn nur an Kritik kann man ja wachsen! Vielen Dank für deine Erfahrung
    an dieser Stelle 🙂

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